Kalk-Trockenrasen

Kalk-Trockenrasen sind extensiv genutzte Wiesen und Weiden vom Tiefland bis zum Mittelgebirge auf basen- oder kalkreichen Böden. Im Gebiet des Naturparkes sind es aber eher basenreiche Standorten wie z. B. Löß, Basalt oder Diabas.
Eingeschlossen sind auch brachgefallene Bestände und Verbuschungsstadien, sofern sie noch typische Arten der Trockenrasen aufweisen. Es sind meist kleinflächige Ausprägungen mit geringer Flächengröße, aber überdurchschnittlich hoher Zahl gefährdeter und seltener Arten.

Foto: Mike Krüger

Es gedeihen in erster Linie niedrige Gräser, Kräuter und Rosettenpflanzen. Als Arten sind dies u.a. die Heidenelke, der Breitblättrige Thymian, der Knollige Hahnenfuß, das Kleine Habichtskraut und die Kleine Bibernelle.

Kalk-Trockenrasen sind oft mit den Flachland-Mähwiesen an Standorten verzahnt, wo frische, magere und trocknere, flachgründigere Bereiche ineinander übergehen. So verwundert es nicht, dass eine Wiese am Mönchsberg nordöstlich Seifhennersdorf von der Flachland-Mähwiese am Hang des Berges zu einem Kalk-Trockenrasen am Gipfel übergeht.

Nach §21 des SächsNatSchG zählen die Kalk-Trockenrasen zu den geschützten Biotoptypen. Der Lebensraumtyp ist im Anhang I der FFH-Richtlinie gelistet.

Weitere Informationen über diesen Lebensraumtyp finden sie auf der Seite des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft: Kalk-Trockenrasen.

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